Tiflis / Tbilissi (Narikali-Festung, Kartlis Deda, Metechi-Kirche, Mtatsminda-Park )
Mzcheta / Mtskheta (Kathedrale Swetizchoweli/Svetitskhoveli )
Zhinvali / Schinwali-Stausee ( ein Aussichtspunkt mit Seeblick)
Ananuri (Festung )
Stepanzminda (Bergpanorama, Mkinvartsveri/Kasbek )
Karte: https://www.nationsonline.org/oneworld/map/georgia_map2.htm Nations Online Project
Tiflis / Tbilissi
ist die Haupt- und größte Stadt von Georgien mit ca. 1,3 Millionen Einwohnern (knapp ein Drittel der georgischen Gesamtbevölkerung).
Die Stadt liegt beidseitig des Flusses Kura.
Sehenswürdigkeiten: Die historische Altstadt (Dsweli Tbilisi) mit Schwefelbädern (Abanotubani), die Narikala-Festung und die Sioni-Kathedrale.
Mzcheta
hat ca. 8000 Einwohner und liegt nur wenige Kilometer nördlich von Tbilisi am Zusammenfluss der Flüsse Kura und Aragwi am Großen Kaukasus.
Mzcheta ist die Hauptstadt der Region Mzcheta-Mtianeti und ist heute ein religiöses Zentrum des Landes.
In Mzcheta und seiner Umgebung gibt es zahlreiche wertvolle Kulturdenkmäler. Einige gehören zum UNESCO-Welterbe.
Die Kathedrale Swetizchoweli
ist eine georgisch-orthodoxe Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert. Seit 1994 ist sie Teil der UNESCO-Welterbestätte Historische Denkmäler.
Der Legende nach half ein Engel, die Säulen der ältesten am Ort gebauten Kirche zu setzen.
Als Hauptreliquie wird in ihr ein Gewand Christi („Heiliger Rock“) verehrt.
Die jetzige Kirche mit Emporen und einer hohen Kuppel auf vier wuchtigen Pfeilern wurde 1010 bis 1029 erbaut.
Lange Zeit hindurch war sie die Begräbnisstätte der georgischen Könige aus der Dynastie der Bagratiden.
Von Timur Lang zerstört, wurde sie im 15. Jahrhundert wieder aufgebaut.
Der Zhinvali-Stausee
(auch Jinvali-Stausee) ist ein künstlicher See im Norden Georgiens.
Lage: Etwa 50 bis 70 Kilometer nördlich von Tiflis am Fluss Aragvi, direkt an der georgischen Heeresstraße.
Entstehung: Gebaut in den 1980er-Jahren (Damm fertiggestellt 1985, Stausee gefüllt 1986).
Größe & Tiefe: Die Oberfläche beträgt ca. 11,5 km², die maximale Tiefe liegt bei etwa 75 Metern.
Funktion: Erzeugt Strom über das Zhinvali-Wasserkraftwerk (130 MW Leistung) und versorgt einen Großteil der Bevölkerung von Tiflis mit Trinkwasser.
Sehenswürdigkeiten:
• Der mittelalterliche Ananuri-Festungskomplex direkt am Ufer.
• Die türkisfarbene, leuchtende Farbe des Wassers.
Die Ananuri Burg.
Die Festung Ananuri ist ein historischer Burg- und Kirchenkomplex direkt am Ufer des Flusses Aragwi oberhalb des Schinwali-Stausees.
• Geschichte: Die ältesten Teile stammen aus dem 13. Jahrhundert; der Hauptkomplex wurde im 16. und 17. Jahrhundert ausgebaut.
• Ehemalige Funktion: Residenz der Fürsten (Eristawi) von Aragwi und wichtiger wehrhafter Stützpunkt.
• Sehenswürdigkeiten: Die Entschlafung-der-Gottesgebärerin-Kirche (von 1689), eine ältere Jungfrauenkirche, Wehrtürme und eine massive Ringmauer.
Stepanzminda
(dt. „Sankt Stephan“) ist eine Stadt in der Region Mzcheta-Mtianeti im Norden Georgiens.
Der Ort liegt auf 1700 m am Fluss Terek sowie östlichen Fuß des 5047 m hohen Berges Kasbek im Großen Kaukasus.
Durch den Ort führt die historische Georgische Heerstraße, heute internationale Fernstraße S3 und Europastraße 117, die Georgien mit Russland verbindet.
1921 wurde der Ort zu Ehren des dort geborenen Aleksandre Qasbegi (1848–1893), eines der bekanntesten georgischen Schriftsteller, in Qasbegi (ყაზბეგი) umbenannt.
Seit 2006 trägt der Ort wieder seinen ursprünglichen Namen, die umgebende Verwaltungseinheit (Munizipalität) aber weiterhin den Namen Qasbegi.